Patientenurlaub

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Finanzierung

Die Pflegeversicherung ist in drei Stufen  aufgeteilt. Der Pflegebedürftige muss bei  seiner Pflegekasse einen Antrag auf  Leistungserbringung stellen. Die jeweilige  Pflegestufe wird durch einen Arzt des  Medizinischen Dienstes der  Krankenversicherungen (MDK) festgestellt.

 

  Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI)

Die Pflegeversicherung ist in drei Stufen aufgeteilt. Der Pflegebedürftige muss bei seiner Pflegekasse einen Antrag auf Leistungserbringung stellen. Die jeweilige Pflegestufe wird durch einen Arzt des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK) festgestellt.

 

Alle darüber hinausgehenden Kosten müssen von dem Patienten privat getragen werden, oder es muss ein Antrag auf Kostenübernahme bei dem für ihn zuständigen Sozialamt gestellt werden. Sollten die oben genannten Sachkosten nicht voll ausgeschöpft werden, hat der Patient die Möglichkeit, die Sachleistungen auf Kombinationsleistungen umzustellen. Somit würde der Patient ein anteiliges Pflegegeld erhalten.

 

  Kostenträger sind in der Regel:

Sozialämter, Krankenkassen, Pflegekassen, Berufsgenossenschaft, Privatzahler, Sonstig

 

  Erhält der Pflegebedürftige Pflegegeld, muss er einen Pflegekontrolleinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI durchführen lassen:

Den Pflegeeinsatz rechnet der Pflegedienst direkt mit der Pflegekasse ab.

 

  Leistungen der Behandlungs- und Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung laut § 37,1 und § 37,2 SGB V

Leistungen der Behandlungs- und Grundpflege werden von dem behandelnden Arzt auf der Verordnung für häuslicher Krankenpflege verordnet. Verordnungsfähig sind nur Maßnahmen, die im Richtlinienkatalog nach § 92 SGB V enthalten sind. Sofern diese Leistungen in den Richtlinien enthalten sind, werden diese in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Behandlungspflegeleistungen, die nicht im Maßnahmenkatalog enthalten sind oder von der Krankenkasse abgelehnt werden, müssen die Pflegebedürftigen privat bezahlen.

 

  Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG):

Die Sozialämter der Landkreise oder kreisfreien Städte sind nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) unter anderem für folgende Leistungen zuständig:

 

Alle Leistungen des Sozialamtes sind einkommens-, vermögens- und bedarfsabhängig und müssen bei Bedarf beantragt und vom Sozialamt genehmigt werden.

 

  Privat

Privatleistungen wie betreuende Tätigkeiten und Tätigkeiten die durch Kooperationspartner erbracht werden sowie besondere Serviceleistungen müssen von den Kunden privat bezahlt werden. Unter Umständen kann ein Antrag bei dem zuständigen Sozialamt gestellt werden.

Berechnungsgrundlage für die entstehenden Kosten sind die Vorgaben der jeweiligen Kranken-, Pflegekassen und die aktuelle Preisliste des Pflegedienstes. Bei der Klärung der Kosten steht PFLEGEPARTNER den Angehörigen und Lebensgefährten gerne beratend und helfend zur Seite